Stellungnahme zur Kritik an der laufenden Kampagne

Wir entschuldigen uns für das entstandene Missverständnis und nehmen Ihr Feedback ernst!

In den letzten Tagen erhielten wir viel Feedback für ein Plakatmotiv unserer Kampagne #DarumHauswirtschaft, das Mitte Juni in den Berliner U- und S-Bahnhöfen aushing und in der Social Media beworben wird. Das Plakatmotiv zeigt einen jungen Mann mit Gitarre, der eine Ausbildung als Hauswirtschafter absolviert, ergänzt mit dem Zitat „…weil hier die Gage stimmt!“.

Dieses Plakat ist Teil einer Reihe verschiedener Motive, mit denen wir gängige Vorurteile ansprechen und die Hauswirtschaft als modernen und attraktiven Ausbildungsberuf darstellen wollen. Zum Beispiel, indem eine Auszubildende Gewichte hebt und sich so privat fit hält, oder, wie im kritisierten Motiv, ein junger Auszubildender in seiner Freizeit Gitarre spielt. In der Kampagne wollen wir also Auszubildende der Hauswirtschaft bei ihrer Freizeitgestaltung darstellen und keine direkte Berufsgruppe in irgendeiner Weise ansprechen – außer Hauswirtschafter*innen.

Von Jugendlichen und Expert*innen aus der Hauswirtschaft kam bisher eine sehr positive Resonanz auf die Kampagne. Seit einigen Tagen wendet sich eine Reihe an Künstler*innen an uns, weil sie sich durch das oben genannte Plakatmotiv angegriffen fühlen. Das ist nicht unsere Intention gewesen. Wir bedauern, dass das Motiv zu Missverständnissen führte. Denn wir wissen, dass Künstler*innen von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen sind.

Wir betonen nochmal, dass wir keinen Unterschied zwischen den Berufsgruppen Hauswirtschafter*in und Musiker*in/Künstler*in machen. Vielmehr sehen wir beide Karrierewege als wertvolle und bereichernde Berufe für die Gesellschaft.