Geschenke nachhaltig verpacken: wir geben euch Tipps!

Geschenke verpacken wir eigentlich das ganze Jahr über, denn es gibt zahlreiche Anlässe dafür. Zur Weihnachtszeit geben wir uns besonders viel Mühe: Wir kaufen glänzendes Papier, Bänder und Anhänger, damit unter dem Weihnachtsbaum alles schön aussieht. Leider ist das nur ein kurzer Moment, denn innerhalb weniger Minuten ist alles ausgepackt und wir haben riesige Papierberge samt Bändern und Kärtchen, die wir entsorgen müssen. Eigentlich schade und dazu umweltbelastend, denn die Herstellung von Geschenkpapier ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Zusätzlich wird die Rolle dann noch in Plastik verpackt, was zu einer weiteren Umweltverschmutzung führt.

Es geht auch anders, wir haben da einige Tipps für euch, lasst euch überraschen.

Geschenk-Boxen:

Geschenk-Boxen sind eine echte Alternative. Ihr könnt sie in der Größe an das Geschenk anpassen und der/die Beschenkte kann sie wiederverwenden.

Ihr braucht nicht viel dazu: Mit Tonkarton (sorgt für Stabilität) und Klebestift bastelt ihr euch die passende Box. Und wenn ihr mögt, könnt ihr sie noch bemalen oder bekleben. Ihr könnt auch Saft- oder Milchpackungen verwenden. Im Internet gibt es zahlreiche Anregungen für alle Arten von Geschenkboxen. Wer eine größere Box benötigt, kann einen Schuhkarton nehmen und ihn weihnachtlich verkleiden.

Geschenk-Tüten:

Auch die Tüten könnt ihr in den Größen so variieren, dass ihr ideal und individuell euer Geschenk darin verstauen könnt. Ihr benötigt dazu nicht mal spezielles Bastelpapier. Seiten aus Zeitschriften, Noten- oder Kalenderblätter können sehr dekorativ aussehen, wenn sie in Tüten verwandelt werden. Alte Landkarten, Schnittmuster oder Stadtpläne eignen sich zum Beispiel hervorragend für größere Geschenke. Sie sind meist aus festerem Papier und großem Format. Auch Geschenketüten lassen sich ganz wunderbar wiederverwenden.

Verpackung aus Stoff:

Diese Idee kommt aus Japan und heißt “Furoshiki”. Die Geschenke werden in Tücher mit einer speziellen Wickeltechnik eingepackt (Anleitungen dazu gibt es im Internet). Wenn ihr gerne näht und Stoff zu Hause habt, könnt ihr für eure Geschenke Beutel nähen und mit schönem Garn, einer Schnur oder einem Band verschnüren. Auch bunte Socken lassen sich gut als Verpackung nutzen, besonders wenn sie selbst gestrickt sind. Aber auch abgeschnittene Ärmel von ausgedienten Hemden oder T-Shirts könnt ihr verwenden. Ihr schneidet einfach das Mittelstück des Ärmels heraus, falls vorhanden mit einer Zickzack-Schere und verschnürt das Geschenk wie ein Knallbonbon.

Verpacken in Blechdosen und Gläser:

Meistens hat man irgendwelche Blechdosen oder leere Einmach- und Marmeladengläser zu Hause. Die könnt ihr wunderbar als Verpackung für kleinere Dinge benutzen. Die Gläser könnt ihr befüllen mit ein paar Zweigen und kleinen Tannenzapfen und das Geschenk in die Mitte platzieren. Die Dosen könnt ihr mit Acryllack besprühen oder mit Gold- und Silberbronze anstreichen. Einfarbige Dosen sehen schöner aus, wenn ihr sie mit bunten Sternen beklebt oder mit Permanent-Stiften bemalt. Hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Nach dem Auspacken lassen sich die Behälter zudem gut für Lebensmittel oder sonstige Utensilien weiterverwenden.

Verpacken in Papier:

Wem das alles nicht gefällt und lieber doch die Geschenke in Papier einwickeln wollt, kann die Geschenke trotzdem umweltfreundlich verpacken.

Das geht ganz einfach mit Zeitungspapier. Dekoriert mit einem schönen Band und einem Zweig sieht das ganz besonders weihnachtlich aus. Aber auch Back- oder Butterbrotpapier eignet sich gut.

Für die, die doch lieber klassisches Weihnachtspapier vorziehen, gibt es die Möglichkeit auf Recycling-Papier zurückzugreifen. Das gibt es in den meisten Geschäften und allen Farben mit schönen Weihnachtsmotiven. Und selbst das könnte man wiederverwenden, wenn ihr es noch mehr verknittert, dann hat es einen used-look und der hat auch seinen Reiz.

Wir hoffen, dass euch unsere Anregungen zum umweltfreundlichen Verpacken motivieren und freuen uns auf Feedbacks oder weitere Ideen.

Quellen: