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Deine Karriere

Die moderne Gesellschaft braucht Profis. Profis wie dich? Hast du Freude daran, wenn du anderen Menschen helfen kannst? Als Hauswirtschafter*in machst du genau das: Du organisierst den Alltag anderer, hilfst im Haushalt oder achtest auf eine gesunde Ernährung deiner Kunden. Klingt nach einer Haushaltshilfe, geht aber noch viel weiter. Denn du koordinierst Abläufe, dirigierst Teams und kreierst sogar Werbung.

Hauswirtschafter*innen sind heute wahre Manager*innen und mit ihrem breiten Fachwissen echte Alleskönner. Und das nach nur drei Jahren Ausbildung! 

Interesse geweckt?

Dann wartet hier dein Einsatz auf dich:

In sozialen Einrichtungen triffst du als Hauswirtschafter*in auf unterschiedliche Menschen verschiedener Altersklassen und mit individuellen Sorgen und Aufgaben. Das ist manchmal anspruchsvoll, aber eben auch sehr vielseitig. Du denkst dir Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche aus oder dekorierst Räume zu verschiedensten Festlichkeiten wie Geburtstagen oder Fasching. Du hilfst Senioren bzw. Seniorinnen im Haushalt, bei der Hygiene und motivierst die Bewohner*innen von Seniorenheimen zu Aktivitäten. Menschen mit Behinderungen vertrauen dir tägliche Aufgaben an: Dazu zählt auch hier die Körperpflege, das Anziehen oder der wöchentliche Einkauf.

Ein wichtiges Ziel deiner Arbeit: Die Selbstständigkeit deiner Kunden soweit es möglich ist, zu bewahren. Egal, für welchen Bereich du dich entscheidest, du bist dabei immer eine wichtige Bezugs- und Vertrauensperson.

Mögliche soziale Einrichtungen

  • EINRICHTUNGEN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
  • SENIORENHEIME
  • EINRICHTUNGEN FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

In Kliniken gibt es mehr Aufgabenbereiche für Hauswirtschafter*innen als man im ersten Moment denken mag. Du erstellst Hygienepläne, organisierst die Reinigung der Wäsche, schulst Reinigungskräfte, setzt Diätpläne auf, planst Mahlzeiten und verwaltest den Einkauf und die Lagerung von Hygieneartikeln. Ob in der Krankenhausküche, in der Wäscherei oder im Büro, überall ist dein Einsatz gefragt.

Mögliche Einsatzbereiche in Kliniken

  • ERNÄHRUNG
  • HYGIENE
  • BESTELLWESEN

In der ambulanten Betreuung managst du als Hauswirtschafter*in den Haushalt bei verschiedenen privaten Kunden gleichzeitig und gewährleistest, dass deine Kunden ihren Alltag möglichst selbstständig gestalten können. Hier ist viel Flexibilität gefragt, da Kunden an manchen Tagen mehr Hilfe benötigen als an anderen Tagen. Du kochst, hältst die Wohnung sauber, kaufst ein, hilfst bei der Kinderbetreuung, begleitest Kunden bei Spaziergängen und Terminen oder hast einfach nur ein offenes Ohr für die Sorgen deiner Kunden.

Beispiele für ambulante Betreuung:

  • ÄLTERE MENSCHEN
  • MENSCHEN MIT DEMENZ ODER BEHINDERUNGEN
  • FAMILIEN IN SCHWIERIGEN SITUATIONEN

In Tagungshäusern, Pensionen, Hotels oder Kantinen sorgst du als Hauswirtschafter*in dafür, dass die Gäste sich rundum wohlfühlen: Du planst Veranstaltungen, organisierst das Catering auf Konferenzen und betreust die Gäste. Oder du hilfst bei der Reinigung der Zimmer und in der Küche mit. Auch Manager-Talente sind gefragt: Hilfskräfte anleiten, Speispläne aufstellen oder Nahrungsmittel bestellen und lagern fällt in deinen Bereich.

Mögliche Einsatzbereiche:

  • TAGUNGSHÄUSER
  • HOTELS
  • KANTINEN

Ob angestellt oder selbständig, als Hauswirtschafter*in kannst du auch als Teil von mobilen Serviceleistungen einen kleinen Stamm von Kunden unterstützen: Bei einem Cateringservice kalkulierst du beispielwese Preise und Angebotslisten im Einkauf von Waren oder kümmerst dich um das Marketing des Betriebes. In einem Reinigungsservice stellst du hingegen Dienstpläne auf und sorgst dafür, dass die nötigen Reinigungsmittel nicht ausgehen.

Mögliche Einsatzbereiche:

  • CATERINGSERVICE
  • REINIGUNGSSERVICE
  • DIENSTLEISTUNGSSERVICE

Bei der Arbeit in Privathaushalten organisierst du als Hauswirtschafter*in den Alltag einer Familie. Da du den ganzen Tag in einem sehr privaten Umfeld verbringst, baust du in diesem Einsatzbereich im besonderen Maße eine enge Beziehung zu deinen Kunden auf, wirst gar in manchen Fällen Teil der Familie. Neben dem Einkauf, dem selbstständigen Führen des Haushalts und dem Kochen steht häufig auch die Betreuung der Kinder auf deinem Aufgabenplan. Du bringst die Kinder zur Schule, holst sie wieder ab und hilfst ihnen bei den Hausaufgaben. Bist du für Senioren bzw. Seniorinnen tätig, hilfst du diesen bei der täglichen Körperpflege oder begleitest diese auf Behördengängen oder zum Arzt.

Mögliche private Arbeitgeber*innen:

  • FAMILIEN MIT KINDERN
  • BERUFSTÄTIGE OHNE KINDER
  • ÄLTERE MENSCHEN

Auf einem Bauernhof arbeitest du als Hauswirtschafter*in entweder in einem Restaurant, Café, Laden oder Übernachtungsbetrieb, aber auch in einem Privathaushalt. Hier hilfst du beispielsweise im Hofladen dabei, Preise zu kalkulieren, Produkte auszuzeichnen und die Vorgaben für Lebensmittelkennzeichnungen zu beachten. Im Restaurant stellst du hingegen Speisekarten zusammen und kümmerst dich um den Einkauf und die Lagerung von Waren. In einem Bauernhof mit Unterkünften wirst du zum/zur Hotelmanager*in, hast einen Blick auf die Belegungspläne, achtest darauf, dass die Zimmer sauber sind und planst attraktive Freizeitaktivitäten für die Gäste.

Mögliche Einsatzbereiche in landwirtschaftlichen Betrieben:

  • HOFLADEN
  • HOFCAFÉ/HOFRESTAURANT
  • URLAUB AUF DEM BAUERNHOF

MARKETING:

Als Hauswirtschafter*in hast du heute auch in manchen Betrieben, wie in Kindertagesstätten, Hofläden oder Hotels, die Möglichkeit Aufgaben im Marketing zu übernehmen. Dein oberstes Ziel ist es hier: Kunden für den Betrieb zu gewinnen. Dazu erstellst du Marketingstrategien, schaltest Werbung, schreibst Pressemeldungen und Rundbriefe oder lädst zu Informationsabenden ein.

Bereiche des Marketings:

  • Werbung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Verkaufsförderung

So kann es weitergehen

WEITERBILDUNG NACH DER DUALEN AUSBILDUNG

Nach dem Abschluss gibt es viele Möglichkeiten, sich fort- und weiterzubilden:

SCHULABSCHLÜSSE NACHHOLEN:

Bei guten Noten und ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen kannst du mit dem Ausbildungsabschluss den mittleren Schulabschluss erwerben. Vor allem Englischkenntnisse gelten gerade in der Hotellerie als Voraussetzung, wenn du dort in eine höhere Position aufsteigen möchtest.

ZUSATZQUALIFIKATIONEN ERWERBEN:

Einige Betriebe bieten schon während der Ausbildung Zusatzqualifikationen, wie Pflegebasiskurse, ein Kassenschein oder Sprachkurse, an, mit denen du dich für neue Arbeitsfelder innerhalb deines erlernten Berufes qualifizieren kannst. So erhältst du schon früh die Chance, an deiner Karriere zu arbeiten.

FORTBILDUNGEN NUTZEN:

Auch Fortbildungen bringen dich als Hauswirtschafter*in in deiner Karriere weiter und halten dich in deinen Aufgabenbereichen up to date. Beispielsweise kannst du dich weiterbilden im Umgang mit Warenwirtschaftssystemen, im Reinigungsmanagement oder Qualitätsmanagement. Diese neuen Kompetenzen helfen dir nicht nur, deine aktuellen Aufgaben optimaler zu erledigen, sondern auch dabei ins Management aufzusteigen oder in neue Fachgebiete zu wechseln, die über deinen Ausbildungsschwerpunkt hinausgehen.

SICH WEITERBILDEN:

Als Hauswirtschafter*in mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du dich auch zur Meisterin/zum Meister der Hauswirtschaft und zur Betriebswirtin/zum Betriebswirt für Ernährungs- und Verpflegungsmanagement weiterbilden. Mit der Meisterprüfung oder einem Fachschulabschluss ist sogar ein anschließendes Studium an der Hochschule denkbar.

STUDIEREN:

In den Bereichen Ernährung und Hauswirtschaft gibt es viele interessante Studiengänge an Universitäten und Hochschulen: beispielsweise ein interdisziplinäres Studium der Oecotrophologie. In diesem Studiengang setzt du dich sowohl mit naturwissenschaftlich-medizinischen als auch mit psycho-soziologischen und ökonomischen Schwerpunkten auseinander. Nach einem erfolgreichen Hochschulabschluss stehen dir zahlreiche und neue Einsatzmöglichkeiten offen.

Möglichkeiten nach dem Studium:

  • Leitung von Großhaushalten wie Kantinen, Krankenhäusern oder Heimen
  • in der Personalentwicklung
  • im Hauswirtschaftsmanagement
  • in Verbraucherberatungsstellen
  • in der Beratung von Einzelpersonen oder Gruppen, etwa als selbständige/r Ernährungsberater*in
  • bei Krankenkassen, in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie
  • als Produktentwickler, in der Qualitätssicherung, im Qualitätsmanagement
  • im Marketing

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