7 Düfte, die dich glücklich machen

Die wohl treuesten Begleiter, die man sich vorstellen kann: Düfte. Sie sind überall und begegnen uns jeden Tag – egal wohin wir gehen. Man nimmt sie oft nicht bewusst wahr, doch sie beeinflussen unseren Alltag. Glaubst du nicht? Dann stellen wir die jetzt 7 Düfte und ihre Benefits für deinen Alltag vor.

Lavendel

Die wohlduftende Pflanze mit den violetten Blüten: Lavendel ist eines der bekanntesten Kräuter. Kein Wunder! Als Mottenschutz im Kleiderschrank, zum Entspannen als Vollbad oder als beruhigender Raumduft – Lavendel ist ein echter Alleskönner. Der Name Lavendel leitet sich vom lateinischen Wort lavare (‚waschen‘) ab, denn bereits die Römer haben aus den Lavendelblüten duftende Badezusätze gemacht und von den Heilkräften profitiert.

Über die Nase aufgenommen entfaltet der Lavendel besonders gut seine beruhigende Wirkung. Vor allem bei Unruhe, Stress und auch bei Einschlafstörungen bewirkt Lavendel wahre Wunder und macht seinem Ruf als Heilpflanze alle Ehre.

Äußerlich angewendet (zum Beispiel als Badezusatz oder in der Kosmetik) hat Lavendel einen antibakteriellen und reinigenden Effekt.

Alleskönner-Tipp:
Die getrockneten Lavendelblüten in Baumwollsäckchen im Kleiderschrank aufbewahren, hilft gegen unerwünschte Motten und Insekten.

Orange

Sie wird auch die „Sonnenspeicher“ genannt. Ein passender Name für die beliebte Winterfrucht, denn genauso wie die Sonne hat auch der Duft der Orange, eine stimmungsaufhellende Wirkung. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sorgt der frische Orangenduft für einen sonnigen Ausgleich zur Winterkälte und stimmt uns positiv.

Alleskönner-Wissen:
Düfte werden heutzutage verstärkt im Marketing eingesetzt. So wird zum Beispiel Orangenduft oft im Supermarkt angewendet, um die Kunden in eine bessere Stimmung zu versetzen und damit die Kauflust anzuregen.

Jasmin

Als Blume ist sie schon wunderschön, doch als Duft ist sie fast noch schöner: Jasmin. Der süße, exotisch blumige Duft des Jasmins hat vor allem einen nervenberuhigenden und stimmungsaufhellenden Effekt. Wegen seiner energetisierenden Wirkung wird Jasmin vor allem bei depressiven Verstimmungen eingesetzt. Das Inhalieren des Dufts begünstigt eine vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Endorphin und gleicht somit Stimmungsschwankungen (zum Beispiel während der Menstruation oder Schwangerschaft) aus.

Dem Duft des Jasmin wird außerdem nachgesagt, für gesteigerten Optimismus und eine erhöhte Kreativität zu sorgen. Gerade die Parfumindustrie nutzt den Duft aufgrund seiner Eigenschaften für die frischen blumigen Parfumkreationen. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bei entzündlichen Hautproblemen ist Jasmin häufig auch in Kosmetika wie Cremes und Seifen zu finden.

Alleskönner-Tipp für selbstgemachte Körperpflege:
3-4 Tropfen naturreines Jasmin Duftöl auf 50 ml Jojoba- oder Mandelöl mischen. Fertig ist eine herrlich duftende DIY-Körperpflege. (Dosierung und Inhaltsstoffe beachten; siehe Hinweis unten)

Pfefferminze

Das kennen wir doch alle: Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung greifen wir schnell zum Pfefferminztee. Warum eigentlich? Pfefferminze hat gegen Erkältungssymptome eine äußerst lindernde Wirkung und ist daher als Tee und Salbe sehr beliebt.

Doch auch wenn die Nase gerade nicht am (weg-)laufen ist, wirkt sich Pfefferminze sehr positiv auf unser Wohlbefinden aus. Alleine der Duft von Pfefferminze stärkt unser Gedächtnis und fördert unsere Konzentration. Bei geistiger Erschöpfung und Unkonzentriertheit kann Pfefferminzduft eingesetzt werden, um die müden Geister wieder in Schwung zu bringen. Außerdem sagt man dieser Pflanze eine sehr erfrischende Wirkung nach, weswegen man sie oft in Zahnpasta und Kaugummis wiederfindet, wo sie für einen frischen Atem sorgt.

Alleskönner-Tipp:
Pfefferminze im Staubsaugerbeutel (beispielsweise aus dem Teebeutel) hilft gegen unangenehmen Staubsaugergeruch.

Vanille

Eine beliebte Eis Sorte und ein absolutes Muss in der Küche ist ganz klar die Vanille. Doch sie schmeckt nicht nur super lecker, auch unsere Nase schnuppert gerne an dem teuren Gewürz und wir können von ihrer Wirkung profitieren:

Der herrliche Duft der Vanille löst in uns ein geborgenes und beheimatetes Gefühl aus und wird daher oft in Duftkerzen verwendet. Vanille beruhigt dabei das Gemüt und hilft gegen Stress, innere Anspannung und Gereiztheit. Doch nicht nur zum Entspannen, sondern auch bei Erschöpfung: Der Duft der Vanille hilft dir einen Ausgleich zu schaffen und die innere Balance wiederherzustellen.

Äußerlich angewendet, hat die Vanille einen durchblutungsfördernden und entzündungshemmenden Effekt und findet sich daher in vielen Kosmetikprodukten wieder. Bei Fuß-, Nagel- oder Hautpilzen kann Vanille-Öl Abhilfe verschaffen. Das ist allerdings erst nach ärztlicher Absprache zu empfehlen.

Alleskönner-Tipp „Vanillezucker“:
Die ausgekratzten Vanilleschoten nicht wegschmeißen, sondern mit Zucker zusammen in ein Einmach- oder Schraubglas geben und mindestens eine Woche ziehen lassen. Fertig!

Rosmarin

Mit Kartoffeln zusammengebacken oder gebraten bildet der Rosmarin schon ein unschlagbar leckeres Team. Was viele nicht wissen: Dieses Gewürz ist nicht nur in der Küche ein echter Alleskönner. Vor allem wenn du viel Denkarbeit vor dir hast, solltest du dir den Rosmarin als Raumduft mit in dein Arbeitszimmer nehmen:

Denn der würzig aromatische Duft des Rosmarins wirkt sich positiv auf unsere Gedächtnisleistungen aus – der ideale Begleiter für die nächste Prüfungsphase.

Äußerlich angewendet, fördert Rosmarin die Durchblutung und hat einen antibakteriellen Effekt. Daher findet sich Rosmarin häufig in Produkten für die Kopfhautpflege gegen Haarausfall und in Kosmetika gegen entzündlichen Hautproblemen wieder.

Alleskönner-Tipp „Rosmarin schnell trocknen für längere Haltbarkeit“:
Wer keine Zeit hat, seinen Rosmarin an der Luft zu trocknen, kann die Stiele auch auf einem Backblech im Ofen trocknen. Bei niedriger Temperatur für drei bis vier Stunden trocknen.

Salbei

Lecker zu Gnocchi, aber auch sehr gesund für den Körper: Salbei. Das würzig bittere Gewürz wurde schon im Mittelalter als Heilmittel verwendet und wird auch heute noch wegen seiner heilenden Eigenschaften sehr geschätzt.

Der Duft des Salbeis stärkt die Nerven, lindert stressbedingte Kopfschmerzen und fördert die Konzentration. Bei anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung kann Salbei anregend wirken und die Gedächtnisleistung verbessern.

Salbei hat außerdem eine desinfizierende, schmerzlindernde und schweißhemmende Wirkung. Als Extrakt wird es daher gerne für Körperlotionen und Deodorants verwendet.

Alleskönner-Tipp:
Ein Fußbad mit frischen Salbeiblättern hilft gegen Schweißfüße.

Wichtiger Hinweis:
Vor der Verwendung von Duftölen bitte folgende Warnung beachten:

Duftöle können trotz natürlichen Ursprungs und biologischem Anbau Reizungen und allergische Reaktionen auslösen. Daher die Bitte, bei der Verwendung von Duftölen unbedingt auf die Zusammensetzung, Inhaltsstoffe, Herkunft und vor allem die korrekte Anwendung und Dosierung achten! Beachte auch, dass jedes Duftöl eine andere Wirkung hat (vor allem kommt es auf die Zusammensetzung an) und eine ausführliche Information vor der Verwendung unbedingt notwendig ist. Links zu weiteren Informationen findet ihr hier: